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Wer kennt sie nicht?
Diese gelben Markierungspfähle, die irgendwo in der Landschaft
stehen und den Verlauf von Gasleitungen markieren?

Es gibt auch einig Pfähle, die eine Klappe mit einem
Dreikantschloss haben.
Da kann man neugierig werden.
Und da ein guter Elektroniker ja immer Handykamera und Schaltschrankschlüssel
dabei hat habe ich mal in reingeschaut.

Keine Sorge, ich habe lediglich einmal reingeschaut, die Klappe nachher
wieder ordnungsgemäß verschlossen und nichts
beschädigt!
Hinter der Klappe befinden sich sechs Buchsen. Es scheint
sich um eine Messstelle zu handeln.

Einen Hinweis auf die Funktion der Messstelle habe ich
auf dieser Homepage gefunden:
http://www.pvch.ch/index.php?nav=5,31,38,57,56,49&prod_id=11
Dort steht folgendes:
[...] Einige der schlanken Pfosten fungieren darüber
hinaus als Messstelle mit modernster Technologie.
Sie zeigen, ob die Leitungen einwandfrei funktionieren.
Durch ein Kabel mit der Pipeline verbunden, messen sie den Schwachstrom,
der durch die ein Meter starke Metallleitung fliesst. Ein verminderter
Stromfluss weist auf eine Beschädigung der Umhüllung hin.
Für den Netzbetreiber ein dringender Hinweis, das entsprechende
Leitungsstück auf Korrosion zu überprüfen. [...]
Ob diese Messstelle genauso funktioniert kann ich natürlich
nicht sagen.
Vielleicht kennt ja einer meiner Leser die Technologie näher und
kann mir weitere Einzelheiten berichten...
Weblinks:
Informationen zu den Infos auf den Schildern der Markierungspfähle
gibt es hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hinweisschilder_zu_Stra%C3%9Feneinbauten
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